TKI begleitete den Mobil­funk­pakt in Brandenburg

Von links nach rechts: Katrin Lange (Innenministerium Brandenburg), Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Valentina Daiber (Telefónica), Alexander Vogler (Telekom Deutschland)

Das Ministrerium für Wirtschaft und Energie (MWE) veröffentlichte auf seiner Webseite unter dem Link https://mwe.brandenburg.de eine News über die Errichtung neuer Mobilfunkmasten. TKI war als technischer Berater erfolgreich am Projekt beteiligt.


Brandenburg errichtet neue Mobilfunkmasten

Land schließt Vereinbarung mit Telekommunikationsanbietern


Potsdam, 22. Mai 2018. Das Land Brandenburg lässt bis zu 32 neue Masten für den Mobilfunk errichten. Die Masten sind originär für den Digitalfunk von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) des Landes bestimmt – also z.B. Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste. Darüber hinaus können in Brandenburg tätige Mobilfunknetzbetreiber die Infrastruktur mitnutzen. Das hat die Landesregierung heute mit den drei Unternehmen Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone vereinbart. Seitens des Landes haben Wirtschaftsminister Albrecht Gerber und Innenstaatssekretärin Katrin Lange die Vereinbarung unterzeichnet. Ziel ist, die Mobilfunkversorgung in allen Teilen des Landes zu verbessern.

„Wir wollen eine möglichst flächendeckende Mobilfunkversorgung in Brandenburg erreichen. Denn leistungsfähige Mobilfunkverbindungen sind elementar – für unser alltägliches Miteinander im privaten Umfeld und eine funktionierende Wirtschaft ebenso wie für die öffentliche Verwaltung. Deshalb muss eine stabile Mobilfunkversorgung sichergestellt sein“, erklärte Minister Gerber. Die gemeinsame Nutzung der Mobilfunkmasten komme allen Beteiligten zu Gute.

Staatssekretärin Lange sagte: „Wir schlagen mehrere Fliegen mit einer Klappe: Einerseits bauen wir den Digitalfunk für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben aus, andererseits sorgen wir in Kooperation mit privaten Firmen für ein besseres Mobilfunknetz in Brandenburg. Dabei wird auch die Umwelt geschont, denn durch die doppelte Nutzung müssen insgesamt weniger Masten errichtet werden. Die am Bedarf des Digitalfunks BOS orientierten Standorte der neuen Funkmasten werden wir mit den Telekommunikationsfirmen abstimmen. Wir haben damit bereits gute Erfahrungen gemacht, denn von den bislang vorhandenen 139 Basisstandorten für den BOS-Digitalfunk werden schon 14 von Telekommunikationsunternehmen mitgenutzt.“

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium wird eine Koordinierungsstelle einrichten, um die Interessen der Mobilfunkunternehmen, des BOS-Digitalfunks und der betroffenen Kommunen miteinander in Einklang zu bringen.

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